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Vorteile von Boxspringbetten

Boxspringbetten bieten Schlafkomfort durch ein besonders gefedertes Untergestell. Besonders populär sind Boxspringbetten in den USA, aber auch hierzulande werden die hohen Betten immer beliebter.

Boxspringbetten sind eine US-amerikanische Erfindung und werden deshalb auch als amerikanische Betten bezeichnet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Betten kommen sie ohne Lattenrost aus. Stattdessen kommt ein Boxspring-Untergestell zum Einsatz. Diese auch als Untermatratze, Polsterbett oder einfach Boxspring genannte Konstruktion besteht aus einem nach unten hin offenen Holz- oder Metallrahmen, in den wahlweise ein Taschen- oder Bonellfederkernsystem eingearbeitet ist. Diese federnde Konstruktion, an deren Rahmen zur Erhöhung meist Bettfüße angebracht sind, dient – wie bei einem herkömmlichen Bett der Lattenrost – als Unterlage für die Matratze.

Diese - bei Boxspringbetten "Obermatratze" genannt - ist bei traditionellen Boxspringbetten ebenfalls mit einem Taschenfederkern ausgestattet, kann aber auch aus Kaltschaum bestehen. Die Obermatratze liegt bündig auf dem Boxspring-Unterteil auf, ist bis zu 20 cm hoch und an ihrem äußeren Rand so verstärkt, dass sie nicht von einem weiteren Rahmen fixiert werden muss. Die zwei aufeinanderliegenden Federkernelemente von Boxspring und Obermatratze bilden zusammen eine schwingende Liegefläche, die vergleichbar ist mit der Einheit aus Lattenrost und Matratze bei herkömmlichen Betten. Aufgrund der doppelten Federung durch die zwei Federkerne wird das Liegegefühl von vielen Boxspring-Betten-Besitzern als sehr komfortabel beschrieben.

Das Gefühl, "wie auf Wolken zu schlafen", wird außerdem bei den meisten Boxspringbetten dadurch verstärkt, dass diese zusätzlich mit einer dritten, bis zu 12 cm starken Komfortauflage, dem so genannten Topper, ausgestattet sind. Diese Auflage besteht wahlweise aus Kaltschaum, Visco-Schaum oder Latex, kann aber auch aus Naturmaterialien wie Schafschurwolle, Rosshaar oder Gänsefedern gearbeitet sein. Der Topper hat in erster Linie die Aufgabe, ein kuscheliges Liegegefühl zu erzeugen, schützt aber zusätzlich die Obermatratze vor Körperschweiß und verlängert so ihre Lebensdauer. Die Topper sind meist mit waschbaren Bezügen ausgestattet, was die Betthygiene maßgeblich steigert.

Boxsprinbgett
Seniorin
Aufbau

Vorteile von Boxspringbetten

Ein maßgeblicher Vorteil von Boxspringbetten ist der bereits genannte hohe Schlafkomfort. Dieser ist damit zu begründen, dass der Federkernunterbau des Boxsprings flexibler ist als der Lattenrost, wodurch ein komfortableres Liegegefühl entsteht. Der Grund: Belastet man einen Lattenrost, senkt sich an der Stelle, an der Druck ausgeübt wird, immer die komplette Latte nach unten ab, wodurch eine regelrechte Kuhle entsteht, die sich negativ auf die Wirbelsäule auswirken kann.

Bei einem Boxspringbett hingegen senkt sich bei der Belastung nur die jeweils unter Druck stehende Feder nach unten ab, weshalb sich die Matratze flexibler an den Körper anpasst und ihn so stützt, dass die Wirbelsäule sogar beim Schlafen auf der Seite in ihrer natürlichen, gestreckten Position verbleibt. Da bei einem Boxspringbett durch den Unterbau und die Matratze zwei Federkernelemente aufeinandergeschichtet sind und dadurch eine doppelte Federung entsteht, werden Körperbewegungen zudem besser abgefedert. Die hohe Punktelastitzität und die doppelte Federung sind auch der Grund, warum Boxspringbetten insbesondere für Menschen mit hohem Körpergewicht besonders gut geeignet sind.

Durch die Aufeinanderschichtung der drei genannten Elemente bei einem Boxspringbett liegt die Sitzkantenhöhe bei Boxspringbetten bei ca. 50 bis 70 cm, wodurch der Ein- und Ausstieg insbesondere für ältere Menschen deutlich einfacher ist als bei herkömmlichen Betten.

Außerdem geben viele Hersteller an, dass die Luftzirkulation bei Boxspringbetten besser sei als bei normalen Betten. Da bei einem herkömmlichen Lattenrost die Matratze direkt auf den Holzlatten aufliegt, wird an diesen Stellen die Luftzirkulation unterbrochen. Dies ist bei Boxspringbetten nicht der Fall, denn dort befinden sich - wenn überhaupt - erst im Boden des Unterbaus Holzleisten, die die Federkernkonstruktion abstützen. Deshalb hat die Luft bei der Boxspring-Konstruktion mehr Raum, um zu zirkulieren. Trotzdem sollte man darauf achten, dass alle für das Boxspringbett verwendeten Text 2ilien atmungsaktiv sind, damit Luft- und Feuchtigkeitsaustausch optimal sind. Außerdem sollten die Einzelteile von Matratze und Unterbau miteinander per Heftung verbunden sein, da bei miteinander verklebten Elementen die Luftzirkulation unterbrochen wird.

Kauftipps für Boxspringbetten

Der Kauf eines Boxspringbettes bedeutet eine recht hohe Investition. Deshalb sollte man darauf achten, dass das Bett der Wahl auch zu den persönlichen Bedürfnissen passt. So hat man bei Boxspringbetten hinsichtlich der Unterfederung meist die Auswahl zwischen verschiedenen Härtegraden. Zusätzlich kann man bei der Wahl des Federkernsystems zwischen Bonell- und Taschenfederkern wählen. Welche die individuell passende Variante ist, erfährt man, indem man die verschiedenen Möglichkeiten testet. Probeliegen heißt das Stichwort. Das sollte man möglichst morgens tun, da das Liegegefühl nachmittags oder abends nicht aussagekräftig ist. Viele empfinden zu diesen Tageszeiten jedes Bett als angenehm.

Quelle: Schöner Wohnen, Autor: Theresa Hut